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Er ist nach Hause gegangen...

Ich wachte auf mit dieser Nachricht. Mehrere Minuten muss ich auf mein Handy gesehen haben, ohne zu realisieren, was dort stand. "Michael Jackson ist gestorben". Ja, ich brauchte eine Weile, bis ich verstand, was ich las... Als das Radio diese Nachricht dann auditiv an mich heran trug, habe ich langsam begriffen, dass Michael Jackson tot ist...

Michael Jackson, die -bis dato lebende- Legende meiner Zeit, meiner Generation... Ohne bestimmten Grund hatte ich immer Angst vor dem Tag gehabt, an dem Michael Jackson irgendwann einmal sterben würde...

 Als kleines Mädchen habe ich versucht, den Moonwalk zu tanzen, nach meiner Einschätzung war ich darin sogar äußerst gut ;-) Michael Jackson war seit ich denken kann, immer present. Er war der Inbegriff der neuen Musik, der Musik die sich von der meiner Eltern abgrenzte. Es gab keinen vergleichbaren Helden in meiner Musikwelt. Der Tanz zu "Thriller" war mein erster Tanz in meiner alten Jazz-Dance-Gruppe, zu "Will you be there" habe ich in "Free Willy" geweint, der "Earth Song" hat schließlich auch meine Augen für die Verantwortung für unsere Welt geöffnet. Von Postern lächelte mich "Jacko" unentwegt an und war so Teil meiner Jugend...

Ich war nie ein extrem großer Fan. Ich habe die Musik geliebt, habe mich für die Person Michael Jackson mit einer gesunden Neugier interessiert und war beeindruckt von der Hysterie, die er auslöste, wo auch immer er auftauchte. Sein Tanz faszinierte mich all die Jahre, es machte Spaß, ihn in dieser Hinsicht nachzuahmen.

Als er dann in den 90ern in München am Bayerischen Hof vor mir stand, fragte ich mich, wie ein so zierlich wirkender, schüchterner Mensch auf der ganzen Welt einen solchen Hype auslösen konnte. Und dann wurde mir wieder bewusst, um was es uns bei ihm gehen sollte: um seine Musik - und um nichts sonst... Der Mensch, der wirklich hinter dieser Fassade steckte, machte neugierig, war ein Geheimnis und genau das war es, was mich an diesem Mann so sehr fasziniert hat. Er war kein Mann von nebenan: er war eine schillernde Figur ohne Alter, ohne unsere Ernsthaftigkeit des Alltas. Und für mich galt er immer als unsterblich...

Die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs. Ich war oftmals sehr einsam mit meiner Meinung und kann bis heute nicht begreifen, wieso ihm fremde Menschen so an der Zerstörung seines Lebens interessiert waren. Und auch heute trifft es mich, wie nach seinem Ableben ausgerechnet dieser Abschnitt seines Lebens in den Vordergrund gestellt wird. 

Michael Jackson, dem wir alle so viel zu verdanken haben, sollte mit nichts anderem in Erinnerung bleiben, als mit seiner Musik, seinem Tanz seiner faszinierenden Weltanschauung. Er hat die Welt mit staunenden Kinderaugen betrachtet. Hat danach gesucht, was im dafür gerechtfertigten Alter verwährt geblieben ist.   Was ist so verwegen daran, dass er sich diese wertvolle Gabe erhalten hat? Er hatte einen Traum, nicht alt zu werden. Und dieser Traum ist ihm erfüllt worden - für uns wird er ewig jung sein...

LEGENDS NEVER DIE...

 

28.6.09 03:27
 


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